Um das optimale homöopathische Mittel gegen die vorhandenen Warzen zu finden, werden diese in drei Gruppen eingeteilt. Es wird zwischen weichen und flachen Warzen ohne Verhornung, relativ weichen Warzen mit leichter Verhornung und festen, verhornten Warzen unterschieden.
Schüssler-Salze gegen Warzen
Schüssler-Salzen wird eine sehr gute Heilkraft gegen Warzen nachgesagt. Aus der Gruppe der Schüssler-Salze kommt zur Behandlung von Warzen das Kalium chloratum, die Nr. 4 der 12 Salze, zum Einsatz. Es wird als Tablette zur inneren Heilung verabreicht. Ergänzend dazu kann die betroffene Hautpartie mit einer Kalium chloratum Salbe eingestrichen werden.
Schöllkraut und Kieselsäure gegen weiche, flache Warzen
Handelt es sich bei den Warzen um weiche, flache Hautveränderungen, kann die Behandlung mit Schöllkraut oder Kieselsäure gute Ergebnisse herbeiführen. Das Schöllkraut wird zur inneren Behandlung in Form von Tropfen verabreicht. Ergänzend dazu werden die betroffenen Hautareale mit Schöllkrautsalbe eingerieben. Die Kieselsäure soll gegen denselben Warzentyp helfen. Sie wird meist in Tablettenform zur inneren Heilung verabreicht.
Thuja und Salpetersäure gegen weiche Warzen mit leichter Verhornung
Ein pflanzliches Mittel aus der Homöopathie, das beachtliche Erfolge im Kampf gegen Warzen erzielt, ist der Abendländische Lebensbaum (Thuja). Es wird in Tropfenform zur inneren Bekämpfung der Erreger verabreicht.
Salpetersäure ist in Tablettenform erhältlich und ist bei weichen, stechenden Warzen zu empfehlen. Zusätzlich darf eine pflanzliche Salbe beispielsweise aus Schöllkraut aufgetragen werden.
Feste Warzen mit dicker Hornschicht bestehen meist schon etwas länger. Diese hartnäckigen Wucherungen lassen sich mit gebranntem Kalk (Causticum) in Tablettenform bekämpfen. Bei dieser harten Warzenform erzielt auch die Behandlung mit Schwarzem Spießglanz (Antimonium crudum) gute Erfolge.